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Start-ups Nutzen QFD Für Innovationen Bei Services Und Produkten

Start-ups nutzen QFD für Innovationen bei Services und Produkten

Gründer, Investoren, Stundenten und Unterstützer treffen sich bei neudeli, der Gründerwerkstatt der Uni Weimar. Im Rahmen der neudeli Winterrunde 2016/17 steht auch das Thema Service-Design auf dem Programm. Nina Defounga und Laura Grase von der Berliner Innovationsberatung TOM SPIKE leiten einen Workshop in dem Gründer ohne spezifische Vorkenntnisse in nur 3 Stunden einen Service (Dienstleistung) designen. Eine Cafeteria dient als Anschauungsbeispiel. Bei näherem Betrachten ist das Beispiel ausreichend komplex und dennoch für alle Gründer und Studenten gleichermaßen verständlich und greifbar. Trotz unterschiedlichster Hintergründe, darunter die Themen ökologische Handtaschen, gesundheits- und leistungsverbessernde Fahrradjustierung sowie Grafikdesign und Schuhe die der Kunden selbst fertigt.

Mit Zeit, Startkapital und ersten Produktideen oder -prototypen ausgestattet wollen viele Gründer nun schnell erste Erfolge erzielen. Die Phase der Hochmotivation dauert nicht ewig und muss erfolgreich genutzt werden. Möglichst schnell gilt es Kundenfeedback zu sammeln, das Angebot auszudifferenzieren und notwendige Anpassungen vorzunehmen um ein stabiles, nachgefragtes Angebot zu etablieren. Letztlich sollen Produkte und Dienstleistungen reibungslos auf den Markt gebracht werden, um zufriedene Kunden und eine Basis für eine erfolgreiche Unternehmung zu schaffen. Womit schon der wichtige Kernbestandteil für erfolgreiche Prozesse und Services genannt ist, um den es im Workshop gehen soll: Der reibungslose Ablauf. Abläufe im Unternehmen werden meist als Geschäftsprozesse, Abläufe mit Kundenkontakt häufig als Services bezeichnet. Die Ähnlichkeit ist hoch.

Zwei Teams traten an, um in kurzer Zeit einen erfolgversprechenden Cafeteria-Service mit allen Kunden-Touchpoints zu entwerfen. In Anlehnung an die Roadmap für Service-Innovation wurden Kundenbedürfnisse gesammelt und gewichtet. Anschließend konnten Erfolgsmessgrößen und deren Wichtigkeit abgeleitet werden. Kompakte Benchmarks wurden erarbeitet und zeigen wie die Innovation im Wettbewerbsvergleich abschneiden muss, um Chance auf Erfolg zu haben. Eine wichtige Erkenntnis der Gründer beim Service-Benchmarking ist die Unterscheidbarkeit zwischen Wahrnehmungs- und Faktenbenchmark, die auf einfache Weise Schwachstellen in der Marktkommunikation offenlegt.

Bis hierhin wurde die Innovations-QFD als Hauptwerkzeug eingesetzt. Auf dieser Grundlage konnten zielgerichtet einige wenige, erfolgversprechende Konzepte gestaltet werden. Vorbestelltes Essen aus der Klappe statt Salatbar, reines Baukastensystem statt zusammengestellter Gerichte, vollständige Transparenz der Inhaltsstoffe wurden mit Design und Lage zu vollständigen Service-Konzepten kombiniert. Eine einfache Bewertung anhand der zuvor identifizierten Erfolgsmessgrößen ermöglichte klare und einfache Entscheidungen zugunsten überragender Lösungen.

Das Bestreben der Gründer, das im Workshop angewandten Vorgehen in Ihren Teams konkret anzuwenden ist hoch. Sowohl für Produkte als auch für Abläufe. TOM SPIKE dankt den Teilnehmern des Workshops und Unterstützern der Gründerwerkstatt neudeli für eine gelungene Veranstaltung. Links zu teilnehmenden Start-ups:

Ein Abriss an Erkenntnissen:

  • Methoden des Service-Designs lassen sich einfach auf Produkt-Design übertragen
  • Strukturierte Innovation ist praktisch und kundenbezogen
  • Kundenwünsche können in Messgrößen umgewandelt werden
  • Kundenbefragungen sind ein wichtiger Aspekt – solange man nicht nach Lösungen fragt
  • Erforderliche Alleinstellungsmerkmale können gezielt und einfach entwickelt werden

Erfahren Sie mehr über die Trainingsreihe „Strukturierte Innovation“, Service-Innovation, den Ablauf erfolgreicher Innovationen oder kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Schwätzchen zu Ihrem interessanten Projekt unter 030 – 60 98 49 02 87 oder über das Kontaktformular.

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