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Innovationsarten

Technologieinnovation

Touchscreens, stufenlose Automatikgetriebe und OLEDs sind klassische Technologie-Innovationen. Es sind neuartige, technische Lösungskonzepte, aber keine eigenständigen, direkt nutzbaren Produkte. Neuartig, da sie weder bekannt noch in dieser Form bereits vorher eingesetzt wurden.

Was ist Technologieinnovation ?

Auf den ersten Blick sind Technologieinnovationen oft unsichtbar. Denken Sie an Lithium-Ionen-Akkus. Äußerlich nicht unterscheidbar, bessere Leistung, geringere Herstellkosten. Die innovative Akku-Technologie geht niemals alleine über den Ladentisch. Immer als Produkt „Batterie“, welches es schon eine Ewigkeit gibt. Denn Technologieinnovation steckt immer „unter der Haube“.

Die Details sind meist patentiert oder anderweitig geschützt. Chemische Formulierungen und neue Materialien sind ebenfalls Technologieinnovationen. Die Grenze verschwimmt bei fertigungsrelevanten Technologien, die oft auch von neuen Herstellverfahren, also Prozessinnovationen begleitet werden.

Beispiel für Technologieinnovation ?

Wer verantwortet Technologieinnovation im Unternehmen?

Technologieinnovation ist ganz klar im Herrschaftsbereich des Technologie-Ressorts zu Hause. Der Chief Technical Officer (CTO) hat damit häufig den Hut auf. Erdenken und umsetzen wird der Vorentwickler, Produktentwickler oder jemand in der Forschung und Entwicklung (F&E, R&D). Es sind also meist Ingenieurinnen und Ingenieure, die mit Technologieinnovation betraut sind. Wobei auch Materialwissenschaftler, Chemikerinnen und Physiker unter ihnen sind.

Auch aus der Fertigung und Produktion kommen Technologieinnovationen. Die Grenzen zur Prozessinnovation sind oft fließend.

Welche Herausforderungen und Risiken gibt es bei der Technologieinnovation ?

Technologieinnovationen zu schaffen, heißt harte, technische Nüsse zu knacken. Ein Risiko liegt damit schon auf der Hand. Die Nuss kann nicht geknackt werden. Entwickler und Ingenieure schmieden Ideen und Konzepte, aber es klappt einfach nicht. Die Lösung ist zu kompliziert, zu teuer, zu instabil oder bringt sonstige Nachteile mit sich.

Die harten Nüsse werden besonders dann nicht geknackt, wenn keiner daran glaubt, dass es geht. Die psychologische Trägheit blockiert dann jeden Erfolg. Es wird einfach nicht ernsthaft versucht. Eine der größten Herausforderungen von allen. „Das haben wir vor 15 Jahren versucht und da hat es auch schon nicht geklappt“.

Erfahrene Entwickler spüren diese Hürde häufiger als Greenhorns. Die wissen nicht dass es nicht geht. Und machen es dann einfach trotzdem.

Eine Lösung mit Kinderkrankheiten führt häufig dazu, dass Ideen zu schnell verworfen werden. Die wahre Kunst in der Technologieinnovation ist jedoch, visionär zu bleiben und Probleme solange zu beseitigen, bis die Lösung funktioniert.


Psychologische
Trägheit bremst Ideen

Langsame Optimierung
statt Innovation & Weltneuheit

keine
Lösung gefunden

Wie hilft Innovationsberatung Technologieinnovation?

Blick von Außen

Das geht nicht. Das ging noch nie. Und dann kam einer, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht. Die Aufgabe der Innovationsberater ist, den Glauben an das Mögliche zu befördern. Und damit erfahrene Ingenieure und Entwickler aus Ihrer Box herauszuholen. Moderationsfähigkeit ist dabei ebenso relevant wie Ingenieur-Background. Ohne technische Augenhöhe wird es schwierig.

Experten koordinieren

Wo viele Menschen mit viel Erfahrung zusammenkommen, da sind schnell viele Worte gesprochen. Experten verschiedener Domänen zu bändigen und gezielt in Richtung einer gemeinsamen Problemlösung arbeiten zu lassen, ist trotzdem eine gute Idee. Der Innovationsberater koordiniert die Diskussion und sorgt dafür, dass am Ende eines Workshops tatsächlich ein Ergebnis steht. Und idealerweise auch eine Erfindungsmeldung.

Branchenfremde Perspektive einbringen

In seinem Fach macht einem Entwickler und Technologen keiner was vor. Doch was außerhalb des Betriebsgeländes so passiert, da gibt es häufig Überraschungen. Innovationsberater sehen viele Branchen, Unternehmen und Anwendungsfälle. Und Sie wissen, was andere schon geschafft haben und was gerade versucht wird. Und welche Patente bereits existieren.

Psychologische Trägheit brechen

Eine Lösung ist schnell erdacht. Für beinahe jedes Problem. Die Herausforderung ist, die erstbeste, typische Lösung NICHT zu verfolgen. Sie ist nicht bahnbrechend genug. Zehnmal so gut! Zu einem Zehntel der Kosten! 100 Mal so schnell! Das muss das Ziel sein. Das Team immer wieder abhalten, in alte Muster der Optimierung zu verfallen und echte Innovationen zu schaffen: dabei hilft Innovationsberatung.

Welche Werkzeuge und Vorgehensweisen gibt es für Technologieinnovation?

Viele haben es gehört, manche haben es probiert und nur wenige können es wirklich erfolgreiche einsetzen. Das erfinderische Problemlösen TRIZ. Die wichtigste und umfassendste Methodik in der Technologieinnovation. Das bekannteste Werkzeug ist die Widerspruchs-Matrix. Selbst für Anfänger gut geeignet. Gleichzeitig ist TRIZ ein Werkzeugkasten, der noch immer wächst, mindestens 20 Werkzeuge beinhaltet die jeder Entwickler kennen sollte und mittlerweile auch Erfolge bei anderen Innovationsarten feiert

Technologieinnovation entsteht besonders aus der Zusammenarbeit von Experten unterschiedlicher Fachbereiche. Eine gemeinsame Basis und Sprache zu finden ist häufig eine Herausforderung. Das Netzwerk der Probleme und Lösungen ist die beste Grundlage für diese wichtige Aufgabe.

Parameter, Benchmarks und Zielwerte sind der Grundstock für ein gutes Lastenheft. Das braucht auch die Technologieinnovation. Die Innovations-QFD ist dafür das perfekte Tool.

Auch die Bionik liefert Anhaltspunkte für Zukunftstechnologien und Innovationen. Wenn auch meist nicht so leicht in die Realität übersetzbar wie gewünscht. Aber da hilft wieder TRIZ.

Schritt für Schritt zum Innovationserfolg

1

Innovationspotenziale finden

Gemeinsam finden wir Chancen für Innovation am Markt. Passend zu Ihrem Unternehmen. Mit validierten Absatzchancen.

2

Pilotprojekt durchführen

Erste Innovationen partizipativ mit Ihrem Unternehmen. Prototyp, Business Case und Implementierung mitgedacht.

3

Organisation entwickeln

Erfolgreiches Vorgehen will wiederholt werden. Weitere Unternehmensbereiche ziehen mit. Innovationskultur entsteht.

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Ihr Ansprechpartner

Dr.-Ing. Henryk Stöckert

030 – 89 64 72 09

h.stoeckert@tomspike.com