Suche
Close this search box.

Blog

InnoTalk Folge 1 – Innovation im Verlagswesen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Mein Name ist Alexander Felsenberg. Ich bin Leiter für Innovation bei der Sternwald Group. Unser Claim ist: „Make your Reader happy – wir machen Ihren Leser glücklich“.

Ist Innovation noch innovativ?

Innovation ist natürlich das Neue. Aber das Neue gab es schon immer. Es ist nur die Frage, wer das Neue kommunizieren oder benennen darf. Und das ist das Neue an der heutigen Zeit – dass es jedem aus dem Unternehmen ermöglicht wird, an Innovation im Unternehmen teilzunehmen.

Jetzt geht es darum, Methoden an der Hand zu haben, um diese Innovationen, die aus den Unternehmen kommen, tatsächlich zu kanalisieren und zu bewerten.

Für das Verlagswesen haben wir Methoden entwickelt und da geht es darum, Innovationen zu unterstützen und nach vorne zu bringen.

Aufgeschlagene, farbige Zeitschriften als Symbol für Innovation im Verlagswesen - TOM SPIKE

Jeder kann Innovation?

Das Thema Innovation ist in jedem. Jeder kommt den einen oder anderen Tag zur Arbeit und sagt: „Eigentlich müsste man doch…“ Und wenn man dieses „eigentlich“ von den Mitarbeitern abfragen kann – da kommt ein Aspekt der Freiheit, der Äußerung und der Nicht-Zensierung ganz gewichtig zum Tragen. Wenn man dieses „man sollte eigentlich“ aufgreift und sammelt, dann hat man eine gute Basis für Innovation.

Das macht ihr wie?

Hier sind Digital Asset Management Systeme die Grundlage. Wir haben sie nicht erfunden, aber wir haben in Deutschland durchaus Standards gesetzt. Jedes System ist anders und diese Standards, die wir mit dem Hugo gesetzt haben – gerade für die Prozessabwicklung – sind ja mittlerweile Verlagsstandards geworden. Daraus sind neue Produkte, langfristige Produkte und neue Geschäftsmodelle, die man mit den neuen Produkten nutzen kann. Wir geben den Inhalten zusätzliche Informationen, zusätzliche Auswertungsmethoden und Monetarisierungsmethoden.

Zwei Frauen arbeiten gemeinsam am Bildschirm als Symbol für innovatives IT-System - TOM SPIKE

Was sind das für welche?

Eine Paywall ist nicht gleich Paywall. Wir arbeiten hier mit Google zusammen. Außerdem mit Verlegern gemeinsam. Und so haben wir intelligente Paywalls entwickelt. Nicht nach dem Motto: „Jetzt müssen Sie zahlen!“, sondern „Ab wann müssen Sie zahlen – bei welchen Kriterien müssen Sie zahlen?“. Oder dass man eine Daten-Abgabe nicht nur einfach „Hallo, hier sind meine Daten“ abwickelt. Wir haben ein „Kick-Back-Modell“ für den Nutzer entwickelt, frei nach dem Motto: „Wenn du mir deine Daten gibst, dann kriegst du Kronen“ – was auch den Kundennutzen schon beschreibt.

Wie kam es dazu?

Wir haben in den letzten 17 Jahren, seitdem es die Sternwald Group gibt, alle Innovationsmethoden ausprobiert. Wir haben dann mit der Zeit einfach gemerkt, dass die Fragestellungen ähnlich sind. Dass die Leitplanken, in denen wir uns bewegen, ähnlich sind. Daraufhin haben wir eine eigene Methode entwickelt, die Impro-Methode. Indem wir sehr klar für publizierende Unternehmen und Verlagshäuser agieren und einen Weg vorgeben, neue Ideen zu entwickeln, kommen wir zum Erfolg.

Was ist die Challenge dabei?

Wir arbeiten eklektisch, also nehmen ruhig mehrere Ideen zusammen und bilden ein Konstrukt, welches immer neue Ideen entwickelt, bewertet, testet und wobei natürlich auch umgesetzt wird, bis es wieder getestet wird. Das ist ein ganzer Prozess, den wir anwenden und schon mehrfach bei großen Publikationen auch tatsächlich angewendet haben.

Die Evaluierung zuerst. Noch einmal darauf fokussieren, ob es die passende Idee ist. Eine Sache ist die tatsächliche Umsetzung, denn diese ist eine große Herausforderung. Da geht es um einen Prozess. Der dauert gut mal zwei Jahre, weil oft sind so viele Komponenten beteiligt: Prozesse, die umgesetzt werden müssen, die Industrie, die Technologien, viele Mitarbeiter, …

Das funktioniert nicht: „Wir haben jetzt mal eine Idee und malen sie an die Wand und dann war’s das“. Sondern das, was an der Wand ist, wird meistens ein Fahrplan für ein bis zwei Jahre.

Vielen Dank!

Zum Thema Innovation und den damit einhergehenden Herausforderungen geht es weiter mit dem nächsten InnoTalk mit neuen Hinweisen, Einblicken und Anregungen. Dürfen wir Sie ebenfalls einmal zum Thema Innovationen, zu Ihren Erfahrungen bei der Entwicklung und Ihren Vorgehensweisen befragen? Rufen Sie uns gerne an unter 030 – 89 64 72 09.

Beitrag teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Artikel

Ideen sind natürlich ein notwendiger Bestandteil einer erfolgreichen Innovation. Auch wenn...

“Der Ausruf ist nach einer von Plutarch und Vitruv überlieferten Anekdoote berühmt geworden, der zufolge Archimedes von...

Warum sich meine Meinung über die Kombination von operativer Exzellenz und...