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Innovation Conference DTIM – Netzwerken & Inspiration

Innovation Conference DTIM – Netzwerken & Inspiration

DTIM Europe 2018 & DACH 2019

Nach dem Erfolg in 2017 fand die Innovation Conference DTIM Europe Ende 2018 als führende Austausch-, Netzwerk-Veranstaltung erneut statt, um die Interessensgruppen aus Fertigungsindustrie und Produktion zusammenzubringen. An drei Tagen konnte man in Berlin wieder spannenden Keynotes, aktuellen Business Cases und neuen Methoden folgen.

DTIM Community Wall 2018Die Konferenz war damit wieder eine wichtige Wissens-Plattform für Innovations-Entscheider und Research & Development-Manager. Sie bot spannende Einblicke in die Bereiche Technologie- und Innovationsmanagement, Technologie-Vorausschau und -screening, Forschung und Entwicklung aber auch Unternehmens-Entwicklung und organisatorischer Wandel. Wie wichtig ein solches Event ist, wird deutlich, wenn man Verantwortliche in den Bereichen zu ihren Herausforderungen befragt. Die Antwort lautet unisono: „Innovation ist schwierig!“

Innovation ist…

brand eins Innovation 2019Wenn die aktuelle brand eins Sonderausgabe zum Thema Innovation titelt: „Innovation ist…, wenn man es einfach macht“ – dann wird deutlich, was Innovation eben oft nicht ist: sie ist oft nicht einfach, im doppelten Sinne. Und genau darum ging es auch bei der Innovation Conference DTIM Europe 2018: Der Austausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über neue Prozesse, neue Produkte und erfolgreiche Innovationen sollte einfach erfolgen. Damit die Konferenz-Gäste inspiriert vom Input & Austausch vor Ort Innovation wieder einfach machen, und ggf. im nächsten Schritt auch beim aktuellen brand eins Innovations-Ranking wieder weit vorne auftauchen. Oder gar als einer der Hidden Champions, d. h. als mittelständischer Weltmarktführer, die Deutschland häufiger zu bieten hat als alle anderen Länder. Ein paar Eindrücke von der Innovation Conference DTIM Europe 2018 haben wir nachfolgend aufgelistet, auch damit die Spannbreite der Themen sowie der Sprecherinnen und Sprecher deutlich wird.

Einfache Tools

Am ersten Tag der Innovation Conference DTIM Europe 2018 hielt Professor Dr. Marc Gruber eine Keynote basierend auf seinem Buch mit dem Titel „Where to Play“. Er ist neben seiner Rolle als Vice President für Innovation an der EPFL in Lausanne zudem Professor für Entrepreneurship und Technologie-Kommerzialisierung (ENTC).

"Where to Play"-BuchZusammen mit Sharon Tal hat er das Buch „Where to Play“ geschrieben, in dem das Autoren-Team den „Market Opportunity Navigator“ vorstellt – und er in seiner Keynote auch den DTIM-Gästen. Der MO-Navigator ist ein praktisches und mächtiges Werkzeug, weil Unternehmen mit ihm in drei einfachen Schritten ihren perfekten Blue Ocean finden – also neue, lukrative Absatzmärkte, mit Blick auf die eigenen bestehenden Kompetenzen. Denn Unternehmen, die dringend neue Produkte auf den Markt bringen müssen, stehen immer vor einem Dilemma: Worauf sich konzentrieren? Und welches bzw. wessen Spiel wird gespielt?

Wichtige Entscheidungen werden hierbei durch Inverse Market Research, d. h. die systematische Analyse zukünftiger Märkte mit Blick auf bereits bestehende Patente, erleichtert. Unternehmen erhalten auf diesem Weg, so seine These auch auf der DTIM, schnell Antworten für erfolgreiche Vorgehensweisen und sind in der Lage, ihre eigenen Spielregeln schreiben.

Einfach genial

In einem weiteren Vortrag präsentierte Dan Inbar, CTO der Homeland Security Research Corporation (HSRC) aus den USA, Einblicke in das Thema „Industrie 4.0 Market Research“. Neben Prognosen zum Markt und seiner Entwicklung war sein Fokus auf zukünftige Trends im Bereich Industrie 4.0 und welche Rolle Quantencomputer dabei spielen.

Dan Inbar @ DTIM 2018Trotz oder gerade wegen der technischen Details ein sehr interessanter Beitrag, in dem er auch relevante Einsatzfelder von Quantum Communication & Quantum Internet vorstellte. Ein Anwendungsfall, den er hier näher erläuterte, waren Quantum Sensors, die aufgrund der neuartigen Technologie bis zu 100.000-mal (!) sensibler als klassische Sensoren sein können – und beispielweise bei Erdbebenfrühwarnsystemen erfolgreich zum Einsatz kommen können.

Seine Thesen zum Thema Quantum Computing:

  1. Die 4. industrielle Revolution hat deutlich an Fahrt aufgenommen. Wer sich nicht ausreichend für diesen Paradigmenwechsel wappnet, läuft mit seinem Unternehmen Gefahr, abgehängt zu werden.
  2. Zudem ist das enorme Potenzial von Quantum Computing nicht zu leugnen, und die Hardware-Weiterentwicklung, die für die Nutzung und Anwendungen benötigt wird, schreitet weiter rasch voran.
  3. Er meint: Wenn es jemals einen perfekten Zeitpunkt gab, um „das eigene Gehirn rund um Quantencomputer zu legen“, dann sei es jetzt der Fall.

Unser Fazit: Auch wenn sich Quantencomputer für einfache Anwendungen wie Textverarbeitung nicht eignen und sie klassische Computer nicht ersetzen werden, sondern nur für bestimmte Aufgaben ergänzen, ähnlich wie eine Grafikkarte – diese Art von Innovationen sind einfach genial. Ungefähr so mächtig wie die Elektrifizierung, weil sie gänzlich neue Anwendungen ermöglichen und bestehende Prozesse radikal verändern, wenn nicht gar abschaffen.

Einfach in die Zukunft blicken

Beim letzten Beitrag der Innovation Conference DTIM Europe 2018 unter dem Titel „Of course you can try to google the future, but…“ blickte Dr. Robert Stade, Head of Corporate Foresight der Evonik Creavis GmbH, ein wenig in die Zukunft, was das Thema Foresight aus Unternehmenssicht angeht. In seiner Rolle bei Evonik Creavis konzentriert er sich darauf, die Rolle von Foresight im Unternehmen weiter zu stärken und den Umfang der Foresight-Aktivitäten auszubauen. Dazu gehört ein großes Szenario-Planning-Projekt als eines von mittel- bzw. langfristigen Innovationsprojekten, die die Wachstums- und Nachhaltigkeitsstrategie von Evonik unterstützen und neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen.

Dr. Stade @ DTIM 2018

Bildquellen: u.a. twitter.com/dtimeu, brandeins.de & disruptive-technologies.de

Creavis erforscht transformative Innovationen und berücksichtigt im Rahmen seines Portfolio-Managements ökonomische wie auch ökologische und soziale Belange. Darüber hinaus entwickelt Creavis Kompetenzplattformen, die Evonik zur Verfügung gestellt werden, und ist somit die kreative Inspiration für Evonik-Innovationen.

Er gab Einblicke, wie bei Creavis multidisziplinär vorgegangen wird und bunt gemischte Teams gemeinsam mehrere Zukunftsszenarien entwickeln und diskutieren. Eine Überlegung dabei ist auch, ggf. als neues Geschäftsmodell auch für externe Interessenten Zukunftsszenarien zu entwickeln, um daraus Kapital zu schlagen. Andere Unternehmen könnten auf diesem Weg einfacher in die Zukunft blicken, ohne eigene Foresight-Abteilungen dafür aufbauen zu müssen.

Innovation Conference DTIM DACH 2019

Wer jetzt Hunger auf mehr hat, der/die sollte an der kommenden Innovation Conference DTIM DACH 2019 teilnehmen, mit dem Fokus auf die deutschsprachigen Märkte. Denn um ein tieferes Verständnis dafür zu erlangen, wie man neue Technologien und Innovationen erkennt, neue Geschäftsmodelle entwickelt, Wertschöpfungsketten erneuert, für den ist die DTIM DACH 2019 einfach die richtige Spielwiese. Hier bekommt man einfach gute Impulse, um strukturiert wertorientierte Strategien für eine immer stärker digitalisierte Welt zu entwickeln.

Nina Defounga @ DTIMWir von TOM SPIKE sind am 25. und 26. Februar 2019 auch wieder bei der einzigartigen Kombination aus inspirierenden Keynotes und gut moderierten, interaktiven World-Café-Sitzungen, Workshops, Breakouts, Diskussionsrunden und Netzwerkaktivitäten mit dabei. Zum 8. Mal in Folge findet dieser große deutschsprachige Industrie-Event zum Thema Innovation und Innovationsstrategien in Berlin statt. Auch in diesem Jahr treffen über 200 Technologie- und Innovationsmanager aufeinander, die sich in interaktiven Sessions Erfahrungen austauschen und Einblicke in Use & Business Cases erhalten, um Innovations- und Technologiekompetenz langfristig abzusichern.

Auf der aktuellen Innovation Conference DTIM DACH 2019 sind wir auch mit einem Stand vertreten. Besuchen Sie uns vor Ort und verfolgen den Vortrag von Nina Defounga zum Thema „Vom Commodity-Produkt zu nachhaltiger Alleinstellung ohne Zwischenstopp; Innovation im Technologie-Unternehmen“, am Montag, den 25.2.2019 von 15.40 bis 16.10 Uhr im Hotel Titanic Chaussee Berlin. Weitere Infos und die aktuelle Agenda für die beiden Konferenztage finden Sie hier – ganz einfach: https://www.disruptive-technologies.de/agenda/

 

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