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Die Master Class Technologie-Innovation und Fundermax

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Fundermax

Case Study: Wie die Team Leader Petra Unger und Isabel Sonnleithner die Learnings aus der Master Class Technologie-Innovation für das Industrieunternehmen erfolgreich einsetzen können.

FRAGEN UND ANTWORTEN MIT PETRA UNGER UND ISABEL SONNLEITHNER

TOM SPIKE Innovationsberatung Case Study, v.l.n.r.: Petra Unger, Team Leader Prototyping and Development Fiberboard and Raw Chipboard und Isabel Sonnleithner, Team Leader Prototyping and Development Laminate, Fundermax GmbH
v.l.n.r.: Petra Unger, Team Leader Prototyping and Development Fiberboard and Raw Chipboard und Isabel Sonnleithner, Team Leader Prototyping and Development Laminate, Fundermax GmbH / Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Fundermax GmbH

Über Fundermax

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Weltmarktführer „Made in Austria“: Die Fundermax GmbH liefert hochwertige Fassadenplatten und ist Anbieter einer dekorativen Produktpalette für den Innenausbau – von der Rohspanplatte bis zur brandbeständigen m.look-Fassadenplatte. Fundermax setzt konsequent auf nachhaltige Werkstoffe aus natürlichen Rohstoffen und errang 2018 den Gesamtsieg beim österreichischen Staatspreis Unternehmensqualität u.a. für das Engagement für Umwelt und Soziales. Das Unternehmen in Zahlen:

  • über 1.500 Mitarbeitende weltweit
  • Unternehmenssitz: St. Veit an der Glan, Kärnten
  • 80 % der Produktion aus vier Standorten (Österreich/Norwegen) gehen in den Export

TOM SPIKE Innovationsberatung Case Study Fundermax: Weltmarktführer „Made in Austria“ für den Innenausbau. Über die Team Leads bei der Master Class Technologie-Innovation.

Fotos freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Fundermax GmbH

 

Heute schon das Produkt von morgen kennen

Der Innovationsworkshop Zeitmaschine fokussiert vollständig auf Foresight für längerfristig wirksame Innovationsstrategie und valide Vorausschau für Produktvisionen.

Welche Anforderungen in Bezug auf Innovation gibt es in Ihrer Branche?

ISABEL SONNLEITHNER

Nachhaltigkeit durch die Reduktion von gefährlichen gesundheits- und umweltschädlichen Materialien sowie die Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft sind aktuelle Fokusthemen der Baubranche.

Als Zulieferer möchte Fundermax einen nachhaltigen Beitrag zu dieser Entwicklung leisten. Innovation ist nicht nur Teil der Fundermax-Welt, sondern für uns auch essenziell, um in der Branche der Compactlaminate und Holzwerkstoffe als Vorreiter Kundenwünsche erkennen und bedienen zu können.

Welchen Einfluss hat die Dynamik der globalen Märkte auf Ihr Unternehmen?

PETRA UNGER

Die Compactlaminate und Holzwerkstoffe von Fundermax werden ausschließlich in Österreich produziert, wobei ein großer Teil unserer Rohstoffe aus regionalen und nachhaltigen Quellen stammt.

Jedoch haben wir zu einem geringeren Anteil auch Bedarf an Materialien aus globalen Märkten, um die hohe Qualität unserer Produkte sicherstellen zu können. Dies sowie der Verkauf unserer Produkte am internationalen Markt führen zu einem direkten Einfluss der Dynamik globaler Märkte auf Fundermax.

Welche besonderen Anforderungen an Innovation gibt es in Ihrer Abteilung?

ISABEL SONNLEITHNER

Bei unseren Produkten handelt es sich um hochwertige Werkstoffe, welche sowohl hervorragende technische als auch anspruchsvolle Design-Anforderungen erfüllen müssen. Dieser Spagat bietet viel Platz für Innovation.

Als Teil des Innovationsmanagements tragen wir innovative Ansätze in das gesamte Unternehmen. Dabei spielt die Prototyping- und Entwicklungsabteilung eine zentrale Rolle im Verstehen der Wünsche unserer Kunden und im Umsetzen dieser.

Was erwarten Ihre Kunden?

PETRA UNGER

Fundermax steht für kompromisslose Qualität mit hohem Designanspruch. Von besonderer Bedeutung für unsere Kunden ist Fundermax als zuverlässiger Partner für die kreative Umsetzung ihrer gestalterischen Ideen, ganz im Sinne unseres Slogans „for you to create“.

TOM SPIKE Innovationsberatung Case Study Fundermax: Team Leads bei der Master Class Technologie-Innovation.

Fotos freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Fundermax GmbH

Welche Rolle spielt Innovationskultur bei Fundermax?

ISABEL SONNLEITHNER

Innovation hat bei Fundermax traditionell einen hohen Stellenwert. Unser neuer Innovationsprozess sowie die Innovationsstrategie setzen auf Kundenzentrierung und – im Sinne einer guten team- und abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit – auf Co-Creation, wodurch wir Prozesse effizienter und effektiver gestalten können.

Wie kam es zum Entschluss eine Master Class zu buchen?

PETRA UNGER

Eine effiziente und kundenzentrierte Technologieentwicklung oder Produktentwicklung erfordert einen kreativen Ideenfindungsprozess, eine konsequente Umsetzung und ein motivierendes Umfeld, wofür eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden unerlässlich ist. Auf der Suche nach Methoden für strukturierte Innovation wurden wir bei TOM SPIKE fündig.

[Anm.: TOM SPIKE steht für strukturierte Innovation. Dazu gehört es, zu Beginn eines jeden Innovationsprojektes, die Art von Innovation weise auszuwählen und auf eine gute, gemeinsame Basis mit dem Innovationsteam und der Unternehmensführung zu stellen. Eine ausgezeichnete Grundlage hierfür bietet das zweitägige Basecamp für Innovation. Ein Innovationsworkshop, der die Betrachtung aller Innovationsarten (Geschäftsmodell, Technologie, Produkt, Prozesse & Services) gleichermaßen zulässt.]

Welche Ziele und Erwartungen haben Sie zur Master Class mitgebracht?

ISABEL SONNLEITHNER

Ziel war das Erlernen von neuen Methoden und die Vertiefung von bestehendem Wissen, um Innovationen zukünftig strukturierter vorantreiben zu können.

Ebenso war uns ein Austausch zu Herausforderungen und Trends im Innovationsumfeld mit interessanten Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern aus anderen Branchen wichtig. Diese Erwartungen wurden von der Master Class Technologie-Innovation vollumfänglich erfüllt.

Welche Probleme sollte die Master Class lösen?

ISABEL SONNLEITHNER

Wir haben einen vorgelagerten Prototyping-Prozess und waren hierfür auf der Suche nach neuen Methoden. Daher ging es uns weniger darum Probleme zu lösen, sondern vielmehr um einen strukturierten methodischen Ansatz, um Ideen generieren, konzeptionieren und umsetzen zu können.

Welche Ergebnisse konnten Sie erreichen?

PETRA UNGER

Aktuell arbeiten wir an der Implementierung und Weitergabe der erlernten Methoden an unsere Kolleginnen und Kollegen. Im Speziellen hat sich der Innovationsworkshop Zeitmaschine bewährt, dessen Methodenbaukasten sich im Prototypen-Stadium ausgezeichnet anwenden lässt. Ebenso nutzen wir TRIZ, um Widersprüche aufzudecken und neue Lösungsansätze zu generieren.

Ziel ist es, das Gelernte nachhaltig zu festigen und insbesondere unseren Kolleginnen und Kollegen, die mit dem Prototyping befasst sind, neue Denkansätze und Vorgehensstrategien zu ermöglichen.

Was sind Eure Top 3 Ergebnisse?

  • Wir haben bereits Teile der Master Class (z.B. LEGO® Serious Play®, Zeitmaschine) im Rahmen eines Prototyping-Workshops angewendet und konnten so zu einem Prototypen gelangen.

  • Gemeinsam mit unseren internen Kompetenzclustern haben wir ein House of Quality designt, um die standortübergreifende Zusammenarbeit bei den Holzwerkstoffprodukten zu verbessern.

  • Die erlernten TRIZ-Methoden werden mittlerweile in den Entwicklungsprojekten regelmäßig genutzt.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Eindrücke von der Master Class Innovation, Berlin 2022:

Feedback: Was Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Industrie, Technologie und Wirtschaft über die Master Class sagen…

 

SIE HABEN FRAGEN?

Wirtschaftsingenieurin, Innovationsexpertin und TOM SPIKE-Geschäftsführerin Nina Defounga hat die Antworten.

Schreiben Sie gerne eine E-Mail an: n.defounga[at]tomspike.com.

Hier finden Sie weitere Termine rund um Innovations-Themen, -Methoden und -Erfolgsprojekte von TOM SPIKE.

 

Ihr Ansprechpartner bei TOM SPIKE

Nina Defounga

030 – 89 64 72 09

n.defounga@tomspike.com