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Eine Gemeinsame Sprache Für Innovation Beim TÜV Nord

Eine gemeinsame Sprache für Innovation beim TÜV Nord

Die Digitalisierung liefert große Potenziale für das Thema Sicherheit im industriellen Kontext. TÜV Nord sorgt tagtäglich für die Sicherheit von Aufzügen, Kraftwerken und anderen industriellen Anlagen. Ulf Theike, Geschäftsführer im Geschäftsbereich „Industrie Service“ hat das Potenzial der Digitalisierung früh erkannt: „Wir prüfen die Zukunftsfähigkeit althergebrachter Geschäftsmodelle und Services. Parallel dazu entwickeln wir bei TÜV Nord neue Dienstleistungen, testen diese am Markt und legen damit wichtige Fundamente. Unsere Kunden werden so in die Lage versetzt, die weitreichenden Potenziale der Digitalisierung in vollem Umfang nutzen zu können. Darüber hinaus hilft das unseren Kunden, für die Weiterentwicklung bei Gesetzen und Standards gewappnet zu sein. Die Fähigkeit technischer Anlagen zur Selbstprüfung ist hier nur ein Beispiel für aktuelle Entwicklungen zum Thema Digitalisierung.“

Digitalisierungs-Potenziale wurden früh erkannt

Bereits frühzeitig wurden bei TÜV Nord die Potenziale der Digitalisierung und die damit verbundenen Handlungsbedarfe erkannt. Zahlreiche Innovations-Projekte werden parallel von unterschiedlichen Teams vorangetrieben. Die Vielfalt der Projekte ist dabei so groß wie das Expertenwissen und die Erfahrungen der Mitarbeiter. „Der Austausch zwischen den Innovations-Projekten gestaltet sich nicht immer ganz einfach. Unsere Mitarbeiter haben vielfältige Innovations-Erfahrungen und professionelle Hintergründe. Kompetenzen in Design Thinking, Geschäftsmodell-Design, Strategie und Marketing sind erforderlich und auch vorhanden, wobei natürlich nicht jeder alles wissen kann und muss. Eine gemeinsame Sprache ist daher eine wichtige Voraussetzung, um Austausch und Vergleichbarkeit zwischen den Projekten sicherzustellen“ so Carsten Becker, Leiter Corporate Center Innovation. Die Zukunftsfähigkeit von Geschäftsmodellen bei TÜV Nord sicherzustellen ist eine seiner Hauptaufgaben.

Innovation ist Führungsthema

Carsten Becker ermöglicht die Vorstellung der Innovations-Projekte vor dem Vorstand und der Geschäftsführung von TÜV Nord. Um die Entscheidungen für oder wider einer weiteren Entwicklung der Innovations-Ideen besser treffen zu können, sind auch hier Vergleichbarkeit und eine gemeinsame Sprache von großem Vorteil. „Gedanken müssen sich in knapper Zeit bestätigen oder widerlegen lassen. Dazu müssen Begriffe etabliert sein, die der Gegenüber leicht versteht ohne, dass es zu Missverständnissen kommt. Was ist ein Geschäftsmodell? Wann ist ein Konzept lukrativ? Wie vergleicht man die Rentabilität mehrerer Konzepte?“ Anfang Dezember traf sich eine Gruppe von Projekt- und Abteilungsleitern unter der Leitung von Becker, um die Durchgängigkeit von Innovationsmethoden und die erwähnte gemeinsame Sprache zu befördern. Die Berliner Innovationsberatung TOM SPIKE wurde eingeladen um die mehrtägige Veranstaltung zu moderieren und den Teams Erfahrungen mit unterschiedlichen Vorgehensweisen näher zu bringen.

Innovationserfolge brauchen mehr als nur Bauchgefühl

Eine wichtige Erkenntnis der Teams durch die Trainingsveranstaltung sind konkrete Möglichkeiten, um Hypothesen zu testen und Vergleichbarkeit zwischen Konzepten zu ermöglichen. Das Aufstellen und Testen von Annahmen (Hypothesen) über Kundenbedürfnisse, Konzeptideen und Erfolgskriterien ist ein wichtiger Bestandteil von Innovationsprojekten. Viele Vorgehensweisen schweigen jedoch zur objektiven Vergleichbarkeit oder gar Messbarkeit von Erfolgskriterien im Rahmen von Konzeptentwicklung und Prototypentests. Beurteilungen finden meist aus dem Bauch heraus statt. Bei komplexeren Innovationen sowie bei Beteiligung großer Teams und Organisationen verhelfen transparente Bewertungsansätze guten Ideen zu mehr Akzeptanz und damit auch zu besseren Erfolgsaussichten. Ein Teilnehmer äußerte sich positiv über, die „gute Einwandbehandlung sowie die Fähigkeit von TOM SPIKE, Fragen mit konkreten Lösungsvorschlägen zu beantworten. Das war besonders hilfreich. Überdies war die Betreuung während des Trainings und der praktischen Übungen sehr sympathisch und positiv.“

Vergleichbarkeit und Verständlichkeit haben einen hohen Stellenwert

Nina Defounga, Geschäftsführerin bei TOM SPIKE, zieht aus persönlichen Gesprächen während der Veranstaltung den Schluss, dass „der intensive Austausch zu den konkreten Innovationsprojekten und spezifischen Herausforderungen unter den Projekt-Team-Mitgliedern“ besonders wertvoll war. „Die Trainingsinhalte zu Service- und Geschäftsmodell-Innovation lieferten einen perfekten Rahmen um Inhalte verschiedenster Projekte zu verstehen, Vergleiche anstellen zu können und sich gegenseitig mit Einschätzungen und Ideen zu unterstützen“, so Defounga.

Für eine der anwesenden Projektmanagerinnen war vor allem der Business Case entscheidend: „Alle Methoden fließen in den Business Case ein. Es gibt damit eine äußerst konkrete Struktur um einen Business Case systematisch zu erarbeiten. Damit haben wir ein einheitliches, qualitativ hohes Niveau der Business Cases. Gute Vergleichbarkeit von Projekten ist das Ergebnis. Außerdem frühe Einsichten, welche Projekte wirklich gut sind und in welchen Fällen die Idee nur gut klingt, aber beim Kunden keine Akzeptanz finden wird oder einfach wirtschaftlich noch nicht tragfähig ist. Das reduziert unser Entscheidungsrisiko.“

Innovationsmethoden verbinden Fortschritt mit Effizienz

Termine für die nächsten Präsentationen vor dem Vorstand und der Geschäftsführung hat Carsten Becker, Leiter Corporate Center Innovation, bereits festgelegt. Bis dahin werden die Projekte mit Unterstützung der erlernten Methodik weiter vorangetrieben. Es wird nicht mehr lange auf sich warten lassen, bis auch einige dieser Innovations-Projekte auf dem Markt erscheinen und damit den bereits laufenden Pilotprojekten folgen. „Unmittelbar nach dem Training setzten wir die Innovationsmethoden in einem Workshop ein und erzielten damit in kurzer Zeit sehr wertvolle Ergebnisse. Die Veranstaltung hat uns sehr geholfen“, sagt Peter Baum, Produktmanager Funktionale Sicherheit“.

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